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Veröffentlicht am 1. Oktober 2026

33. OSZE-Ministerrat in Lugano

Mit dem 33. Ministerrat der OSZE in Lugano erreicht der Schweizer OSZE-Vorsitz 2026 seinen politischen Höhepunkt. Am 3. und 4. Dezember beraten Vertreterinnen und Vertreter der 57 Teilnehmerstaaten über Fragen der Sicherheit in Europa und die weitere Stärkung der OSZE als Plattform für Dialog, Vertrauen und Zusammenarbeit.

Bild auf dem das OSZE-Logo zu sehen ist und auf welchem «OSCE Ministerial Council 2026» geschrieben steht.

Am 3. und 4. Dezember 2026 findet in Lugano der 33. Ministerrat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) statt. Aussenministerinnen und Aussenminister der 57 Teilnehmerstaaten sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kooperationspartner und weitere hochrangige Delegierte kommen zusammen, um über Fragen der Sicherheit im OSZE-Raum zu beraten.

Der Ministerrat ist das höchste politische Entscheidungsgremium der OSZE und ein zentraler Ort für den Austausch über Sicherheit in Europa. Im Zentrum stehen die Stärkung des politischen Dialogs, der kooperativen Sicherheit und der Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmerstaaten.

Es ist nach 1996 und 2014 bereits das dritte Mal, dass die Schweiz den Vorsitz übernimmt und auch die Ministerratskonferenz durchführt. Mit der Konferenz Ende Jahr in Lugano kommt der Schweizer Vorsitz 2026 zu seinem politischen Höhepunkt. Die Konferenz bietet Gelegenheit, Bilanz über das Vorsitzjahr zu ziehen und Impulse für die weitere Arbeit der Organisation zu setzen.

Das Programm zur Konferenz inklusive Side-Events wird näher zum Konferenzdatum aufgeschaltet.

Für interessierte Medienschaffende werden laufend weitere Informationen zu Möglichkeiten der Berichterstattung und Akkreditierung auf dem Media Corner aufgeschaltet werden.

Das Schweizer Vorsitzjahr 2026

Der OSZE-Vorsitz der Schweiz steht im Einklang mit ihrem langjährigen Engagement für Frieden, Sicherheit und Stabilität in Europa und in der Welt. Unter dem Leitmotiv «Dialogue – Trust – Security» stellt die Schweiz während ihres Vorsitzjahres 2026 die Bedeutung des Dialogs, des Vertrauens und der Sicherheit in den Mittelpunkt. Dabei setzt sie sich dafür ein, die OSZE als Plattform für den Dialog zwischen ihren 57 Teilnehmerstaaten und ihre Handlungsfähigkeit zu stärken.

Der Schweizer Vorsitz konzentriert seine Arbeit auf fünf Prioritäten: die Helsinki-Prinzipien für einen dauerhaften Frieden, eine inklusive multilaterale Diplomatie, die Antizipation von Technologien für eine sichere und humane Zukunft, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte sowie die Stärkung der Handlungsfähigkeit der OSZE.

Mehr Informationen zum Schweizer OSZE-Vorsitz: Schweizer Vorsitz