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Veröffentlicht am 14. Oktober 2026

Konferenz in Zug zum Thema «Deeskalation im Cyberraum: Mediation und präventive Diplomatie»

Am 29. und 30. September 2026 fand in Zug die Konferenz zum Thema «Deeskalation im Cyberraum: Mediation und präventive Diplomatie» statt. Es war die letzte thematische Konferenz im Rahmen des Schweizer Vorsitzes 2026 der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) vor dem Jahrestreffen des Ministerrats, das am 3. und 4. Dezember 2026 in Lugano stattfindet.

Bild auf dem das OSZE-Logo zu sehen ist.

Die zunehmende digitale Vernetzung sowie neue Technologien wie künstliche Intelligenz und die Fortschritte in der Quanteninformatik verändern die internationale Sicherheitslandschaft. Cyberangriffe, Spionage, Sabotage oder Desinformation können rasch das Vertrauen zwischen Staaten untergraben, Fehlwahrnehmungen begünstigen und Spannungen verschärfen – insbesondere wenn Urheberschaft und Auswirkungen eines Vorfalls unklar sind. Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Diplomatie und Cybersicherheit diskutierten deshalb darüber, wie Stabilität und Vertrauen im Cyberraum gestärkt werden können und welchen Beitrag präventive Diplomatie und Mediation leisten können, um Eskalationen frühzeitig entgegenzuwirken und den Dialog zwischen Staaten aufrechtzuerhalten.

Chair’s Summary – Konferenz «Deeskalation im Cyberraum: Mediation und präventive Diplomatie»

Die Zusammenfassung des OSZE-Vorsitzes umfasst die zentralen Erkenntnisse der Konferenz vom 29. und 30. September 2026 in Zug.

Die Konferenz knüpfte an die Prioritäten des Schweizer OSZE-Vorsitzes 2026 an, der sich für eine inklusive multilaterale Diplomatie und die Stärkung von Frieden, Sicherheit und Stabilität einsetzt. Damit unterstrich die Schweiz, dass Cyberdiplomatie zunehmend zu einem Instrument der Friedenspolitik im digitalen Zeitalter wird und zeigt auf, wie präventive Diplomatie einen Beitrag zu Frieden und internationaler Sicherheit leisten kann. Die Schweiz nutzt ihren OSZE-Vorsitz, um ihre Erfahrungen in der Konfliktprävention und Mediation mit ihrer Expertise in Innovation sowie Cybersicherheit zu verbinden und sich für einen sicheren, stabilen sowie verantwortungsvoll genutzten Cyberraum einzusetzen.

Im Fokus stand dabei auch die Mediation im Cyberraum – der sogenannten Cybermediation – als neues Instrument der diplomatischen Konfliktprävention. Die Konferenz beleuchtete zudem, welchen Beitrag nichtstaatliche Akteure und neue Technologien zur Prävention und Bewältigung von Krisen leisten können.

Media Corner

Medienmitteilung vom 24. September 2026

Newsticker zum OSZE-Vorsitz der Schweiz