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Veröffentlicht am 7. September 2026

Konferenz «Von Genf bis Helsinki: Entstehung und Hauptzweck der OSZE»

Die Konferenz «Von Genf bis Helsinki: Entstehung und Hauptzweck der OSZE», welche die Forschungsstelle Dodis (Diplomatische Dokumente der Schweiz) mit der Unterstützung des EDA im Rahmen des Schweizer OSZE-Vorsitzes organisierte, blickte am 3. und 4. September 2026 in Bern auf die Entstehung der Organisation zurück. Historische Erkenntnisse trafen dabei auf aktuelle Fragen zur Zukunft der multilateralen Diplomatie, zum Dialog und zur Zusammenarbeit in Zeiten geopolitischer Spannungen.

Farbiges Bild auf dem geschrieben steht: Von Genf bis Helsinki: Entstehung und Hauptzweck der OSZE, Bern, 3.-4. September 2026.

Wie entstand die heutige OSZE? Welche Ziele verfolgten die Staaten, welche Hürden mussten sie überwinden – und wie wurde damals trotz tiefgreifender politischer Gegensätze eine Einigung möglich?

Diesen Fragen widmete sich die Konferenz «Von Genf bis Helsinki: Entstehung und Hauptzweck der OSZE». Die Veranstaltung blickte anhand von Archivmaterial aus mehreren Ländern auf die Anfänge der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE), der Vorgängerorganisation der heutigen OSZE, zurück – von den vorbereitenden Gesprächen in Genf bis zur Verabschiedung der Helsinki-Schlussakte 1975. Die Organisation der Veranstaltung erfolgte durch die Forschungsstelle Dodis in Zusammenarbeit mit dem EDA im Rahmen der 18. Internationalen Konferenz der Editorinnen und Editoren diplomatischer Dokumente (ICEDD).

An der Konferenz in Bern trafen historische Perspektiven auf aktuelle Fragen der multilateralen Diplomatie: Was können die Erfahrungen der KSZE für die OSZE von heute bedeuten? Wie lässt sich Dialog und Zusammenarbeit auch in Zeiten grosser geopolitischer Spannungen ermöglichen? Und welche Rolle spielen dabei technologische Entwicklungen wie künstliche Intelligenz für den Zugang und die Analyse diplomatischer Quellen?

Historikerinnen und Historiker, Editorinnen und Editoren diplomatischer Dokumente, Diplomatinnen und Diplomaten sowie Vertreterinnen und Vertreter der OSZE-Teilnehmerstaaten kamen in Bern zusammen, um Geschichte mit aktuellen Herausforderungen zu verbinden.

Ein besonderes Ergebnis der Konferenz ist eine gemeinsame internationale Edition diplomatischer Quellen zur Gründungsphase der KSZE von 1969 bis 1975. So soll der Blick zurück helfen, die Bedeutung von Dialog, Vertrauen und Zusammenarbeit für die europäische Sicherheit auch heute neu zu beleuchten.

Kontakt

Kommunikation EDA
Generalsekretariat GS-EDA
Bundeshaus West
3003 Bern