Konferenz zur Bekämpfung von Antisemitismus: Bewältigung der Herausforderungen von Intoleranz und Diskriminierung
Die OSZE-Konferenz zur «Bekämpfung von Antisemitismus: Bewältigung der Herausforderungen von Intoleranz und Diskriminierung» findet am 9. und 10. Februar 2026 in St. Gallen statt. Sie bietet eine Plattform zur Analyse aktueller Entwicklungen und zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen OSZE-Teilnehmerstaaten und der Zivilgesellschaft. Ziel ist es, bestehende Verpflichtungen in koordiniertes politisches Handeln und konkrete, praxisorientierte Massnahmen zu überführen.

Im Rahmen ihres Vorsitzes der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) führt die Schweiz insgesamt fünf internationale Konferenzen durch. Die erste, die Konferenz zur «Bekämpfung von Antisemitismus: Bewältigung der Herausforderungen von Intoleranz und Diskriminierung», bezweckt eine Bestandsaufnahme aktueller Trends und soll die Zusammenarbeit zwischen den OSZE-Teilnehmerstaaten und den Akteuren der Zivilgesellschaft stärken.
Ziel der Konferenz ist es nicht allein, bestehende Verpflichtungen zu bekräftigen, sondern diese in koordiniertes politisches Handeln sowie in konkrete, praxisorientierte Massnahmen zu überführen. Die wirksame Bekämpfung von Hass und Intoleranz erfordert politischen Willen, nachhaltige Zusammenarbeit und die Bereitschaft, auch schwierige Realitäten offen anzusprechen.
Die Konferenz wird mit einem hochrangigen Segment eröffnet. Im Anschluss findet in geschlossenem Rahmen ein Austausch auf technischer Ebene statt.
Thematische Schwerpunkte
Die Konferenz setzt sich mit drei thematischen Blöcken auseinander:
Stimmen aus der Praxis – Vorstellung bewährter präventiver Ansätze zur Bekämpfung von Vorurteilen und zur Förderung von Dialog, insbesondere unter Einbezug junger Menschen. Expertinnen und Experten berichten über ihre Erfahrungen und Mediationsansätzen.
Von der Analyse zur Reaktion – Diskussion aktueller Trends und Bedrohungen auf der Grundlage jüngster Daten des Büros für demokratische Institutionen und Menschenrechte der OSZE (ODIHR) und der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA). Im Fokus stehen wirksame politische Massnahmen, einschliesslich des Schutzes von Gemeinschaften und der Stärkung gesellschaftlicher Resilienz.
Sport als Raum für Inklusion – Thematischer Schwerpunkt auf der Bekämpfung von Antisemitismus und Rassismus im und durch den Sport unter Einbezug von Athletinnen und Athleten, Fanvertretungen und Sportverbänden.
St. Gallen als Veranstaltungsort
Die Konferenz findet in St. Gallen statt, einer Stadt in der Ostschweiz mit einer langen Tradition des interreligiösen Dialogs. Sie bietet einen geeigneten Rahmen für einen inklusiven und interaktiven Austausch zwischen OSZE-Teilnehmerstaaten, internationalen Organisationen, Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft.
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