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MedienmitteilungVeröffentlicht am 23. Januar 2026

Armee zieht positive Bilanz nach WEF-Einsatz

Bern, 23.01.2026 — Der Sicherungseinsatz der Armee zugunsten des Kantons Graubünden und das WEF-Jahrestreffen 2026 ist erfolgreich verlaufen. Täglich erfüllten rund 4700 Soldatinnen und Soldaten die Aufträge der Armee. Im geschützten Luftraum über Davos kam es zu zwei leichten Regelverletzungen.

Heute Freitag, 23. Januar 2026, um 13 Uhr entliessen die verantwortlichen zivilen Behörden den Grossteil der eingesetzten Truppe aus der Verantwortung für die subsidiären Sicherheitsmassnahmen am WEF 2026. Die Auftragsentbindung erfolgt gestaffelt; die Einschränkungen im Luftraum werden in Absprache mit dem Gesamteinsatzleiter gegen 16 Uhr aufgehoben. Die Armee unterstützt die zivilen Behörden weiterhin, Teile der Truppe bleiben bis zum Ende des Assistenzdienstes am 29. Januar im Einsatz.

Armeeeinsatz verlief reibungslos

Der Gesamteinsatz der Armee verlief ohne gravierende Zwischenfälle. Seit dem 13. Januar standen im Durchschnitt pro Tag rund 4700 Angehörige der Armee zur Auftragserfüllung im Einsatz. Sie stellten die Wahrung der Lufthoheit sicher – eine permanente Bundesaufgabe –, schützten Objekte und Personen, unterstützten die zivilen Behörden materiell und logistisch, beim Transport von völkerrechtlich geschützten Personen, im koordinierten Sanitätsdienst, in der Führungsunterstützung, beim Schutz der einsatzkritischen IKT-Infrastruktur und in der Abwehr von biologischen oder chemischen Gefahren.

Während des Jahrestreffens registrierte die Armee im eingeschränkten Luftraum über Davos 2 geringfügige Regelverstösse. Die meteorologischen Verhältnisse im waadtländischen Payerne veranlassten die Luftwaffe, den Luftpolizeidienst mit den F/A-18 Hornet vom Montag bis Freitag ab Sion VS zu fliegen.

Bündner Regierung dankt

Regierungsrat Marcus Caduff, Präsident des WEF-Ausschusses der Bünder Regierung, sprach von einer professionellen Zusammenarbeit zwischen Bund, Kanton und den weiteren Partnern für das WEF. Er sprach den Armeeangehörigen – wie allen Sicherheitskräften am WEF-Jahrestreffen – seinen Dank für den Einsatz aus. Auch der Gesamteinsatzleiter, Oberst Walter Schlegel, Kommandant der Kantonspolizei Graubünden, zeigte sich zufrieden über die zuverlässige Auftragserledigung der Armee im Assistenzdienst und bedankte sich bei den Bürgerinnen und Bürgern in Uniform.

Die Armee habe sich einmal mehr als verlässliche Partnerin im Sicherheitsverbund Schweiz erwiesen, resümierte Korpskommandant Laurent Michaud, Chef des Kommandos Operationen und Kommandant des subsidiären Sicherungseinsatzes. Seine Erwartung an alle Armeeangehörigen, mit einer einwandfreien Pflichterfüllung dem Einsatz zum Erfolg zu verhelfen, sei erfüllt worden. Berufs- und Milizorganisationen hätten mit allen Partnern im Inland und im Ausland kompetent zusammengearbeitet.